
Kann jeder Unternehmer sein? Und kann man die Bibel essen?
Zwei ungewöhnliche Fragen, die uns durch diesen Workshop begleiten – und auf die wir beide mit „Ja“ antworten.
Im ersten Teil fragen wir: Was bedeutet es, unternehmerisch zu denken – im Kopf, im Herzen und im Alltag? Wir entdecken gemeinsam, warum jeder Mensch ein Unternehmer sein kann, den Unternehmer ist jemand der etwas unternimmt. Es geht um Verantwortung, Mut und das Vertrauen, Neues zu wagen – nicht nur im Business, sondern im ganzen Leben. Unternehmerisch zu sein ist keine Rolle, sondern eine Denkweise.
Der zweite Teil ist eine Geschichte, die geschrieben wurde, weil wir etwas unternommen haben: Kann man die Bibel essen? Anhand unserer Arbeit in Afrika erzählen wir, wie aus einem Gedanken eine konkrete Tat wurde – und wie geistliche Prinzipien plötzlich ganz praktisch und essbar wurden: mitten in der Landwirtschaft, mitten im Alltag, mitten im Staub. Ohne dass wir es geplant hatten.
Dieser Workshop ist keine Vortragsreihe, sondern eine gemeinsame Reise – mit echten Geschichten, biblischen Impulsen und viel Raum für Austausch. Für Menschen, die entdecken wollen, weshalb dass Arbeit, Glaube und Freude zusammengehören.
Agenda
Was sind deine Erwartungen an den Workshop?
Wir beginnen mit dem, was dich bewegt.
Die Wunderfrage
„Stell dir vor, über Nacht geschieht ein Wunder – und alle Probleme, die dich beschäftigt haben, sind gelöst. Woran würdest du es als Erstes merken, und was würdest du als Erstes tun?“
Warum wir wie was tun
Entdecke dein inneres Feuer.
Was ist ein Unternehmer wirklich?
Was macht einen Unternehmer aus – im biblischen und unternehmerischen Sinn?
Unternehmer sein – und die Bibel essbar machen
Geschichten und Impulse, die inspirieren und Mut machen.
Ziele des Workshops
Verstehen, wie Denken wirkt:
Wenn wir verstehen, warum und wie wir handeln – mit welchen Werten und Haltungen –, entfaltet sich das Was als Ausdruck innerer Überzeugung statt bloßer Arbeit. Vom Beruf zur Berufung.
Verstehen, was es heißt, Unternehmer zu sein –
und lernen, mit Misserfolgen richtig umzugehen.
Verstehen, weshalb man die Bibel verinnerlichen muss –
mit Herz, Sinn und Verstand – und wie sie tatsächlich essbar wird.
Verstehen, dass unser Tun immer darauf ausgerichtet sein muss, die Beziehung zwischen Mensch und Gott wiederherzustellen –
und das eigene berufliche wie persönliche Handeln konsequent an dieser geistlichen Perspektive ausrichten.
Erkennen, wie man durch Haltung, Sprache und Handeln andere inspirieren kann –
und erste persönliche Impulse zur Umsetzung im eigenen Umfeld entwickeln.
Wege kennenlernen, um mit Ängsten konstruktiv umzugehen, persönliche Quellen von Freude zu identifizieren –
und Handlungsmotivation im Alltag zu stärken.
Was erwartet dich?
Kein fertiges Skript – sondern ein lebendiger Prozess.
Kein Vortrag – sondern gemeinsames Entdecken.
Kein „One-size-fits-all“ – sondern ein Workshop, der sich an den Teilnehmenden orientiert.
Dieser Workshop ist aus einem Wunsch entstanden: gemeinsam zu handeln, statt zu diskutieren – und dabei echte Freude zu erleben.
Die Idee dazu kam beim Lesen von Ellen White, die sinngemäss sagt:
„Wenn wir gemeinsam etwas unternehmen, verlieren wir die Möglichkeit, miteinander zu streiten – und gewinnen stattdessen Freude.“
Aus dieser Haltung heraus ist ein Weg entstanden, der über Jahre gewachsen ist. Der Workshop ist ein Extrakt daraus – voller Erfahrungen, Prinzipien und persönlicher Begegnungen.
Mit dabei ist auch Elizabeth, die vor drei Jahren ihre Reise vom Angestelltendasein ins Unternehmertum begonnen hat. Sie kennt die Höhen und Tiefen dieses Wegs aus erster Hand – und wird ihre Einsichten teilen.
Aus der Schöpfungsgeschichte wird oft gesagt, zwei Dinge hätten den Garten Eden überlebt: die Ehe und der Sabbat.
Doch es sind drei Dinge – auch die Arbeit hat den Garten überdauert.
Sie wird jedoch selten erwähnt, obwohl sie zentral ist.
Auch wenn die Arbeit nach dem Sündenfall beschwerlicher wurde („Im Schweisse deines Angesichts…“), blieb sie wesentlich.
Doch wie bei Ehe und Sabbat hat sich auch das Bild der Arbeit verzerrt.
Dieser Workshop will helfen, dieses Bild neu zu entdecken, zu heilen – und mit Freude zu füllen.
Wir freuen uns, wenn du dabei bist.
Lass dich inspirieren – und werde selbst zum Unternehmer deines Glaubens und deiner Berufung.
Möchtest Du wissen mit wem Du es zu tun hast?
Vielleicht hast du dich gefragt, warum wir auf dem Bild als Astronauten dargestellt sind. Nicht, weil wir zur NASA wollen – sondern weil es um etwas anderes geht: um Aufbruch.
Der Glaube fordert uns heraus, neue Räume zu betreten. Unternehmer sein – im geistlichen wie praktischen Sinn – heisst, über das Sichtbare hinaus zu denken.
So wie Astronauten sich ins Unbekannte wagen, braucht auch Unternehmertum Mut, Vision und Vertrauen.
Ein Bild hilft uns dabei: Die Bibel als „Basic Instruction Before Leaving Earth“ – ein Leitfaden für die grosse Reise des Lebens.
Elizabeth Kunhimon bringt internationale HR-Erfahrung mit – vom Recruiting über Talententwicklung bis zur Menschenführung. Ihre Reise begann nicht mit einem Karriereplan, sondern mit echten Begegnungen: Menschen mit Hunger nach Chancen und Sinn. Ihre Stärke? Potenzial erkennen – nicht nur auf dem Papier, sondern im Herzen. Ihr Antrieb: HR soll nicht nur Prozesse steuern, sondern Menschen stärken.
Andreas Hosang ist Unternehmer mit geistlichem Kompass. Sein Kindheitstraum war nicht, Astronaut zu werden – sondern Pfarrer. Heute lebt er seine Berufung durch werteorientiertes Handeln in der Wirtschaft. Die Astronauten auf dem Bild stehen sinnbildlich für seine Vision: Nach den Sternen greifen. Die Bibel? Für ihn eine „Basic Instruction Before Leaving Earth“ – ein Leitfaden für Unternehmertum mit Sinn und Ziel.
Gemeinsam gestalten sie einen Workshop, der nicht nur informiert, sondern inspiriert. Voller Herz, Glauben und Tatkraft.
Video 1 – Einführung & Hintergrund
In diesem Video erhältst du einen Überblick über Farming God’s Way – mit biblischen Grundlagen, geschichtlichem Kontext und dem Anliegen hinter der Methode. Es geht darum, wie nachhaltige Landwirtschaft mit Glauben und Weisheit verbunden werden kann.
FGW01 101 Overview
Video 2 – Biblische Schlüsselelemente
Dieses Video erklärt die biblischen Prinzipien, die zentral für Farming God’s Way sind. Es wird aufgezeigt, wie geistliche Wahrheiten direkt mit landwirtschaftlichem Handeln verbunden sind – als Teil eines gesegneten Lebensstils.
FGW01 200 Introduction to Biblical Keys
Video 3 – Die sechs Haupttechnologien
Hier geht es um die sechs Schlüsseltechnologien, die in Farming God’s Way Anwendung finden – darunter Bodenbedeckung, präzise Aussaat und weitere praktische Methoden, die Ertrag und Nachhaltigkeit verbessern.
FGW01 300 Six Technology Keys
Video 4 – Das “Warum” hinter dem “Wie” der Methode
Dieses Video behandelt das Warum hinter dem „Wie“: Warum Präzision wichtig ist, warum bestimmte Dinge auf eine bestimmte Weise getan werden – und wie sich biblische Werte im praktischen Tun widerspiegeln.
FGW01 302 20 Reasons Why We Do the How
Video 5 – Verwaltung und Verantwortung
Farming God’s Way legt grossen Wert auf Verwaltung, Präzision und hohe Standards. Dieses Video zeigt, wie entscheidend Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein für fruchtbares Arbeiten sind – sowohl im Ackerbau als auch im Glauben.
FGW01 400 Management
Video 6 – Erfahrungsberichte
Du erhältst einen Einblick in Zeugnisse und Erfolgsgeschichten von Menschen, die Farming God’s Way anwenden. Ihre Erlebnisse zeigen eindrücklich, wie sich die Methode in verschiedensten Kontexten bewährt.
FGW01 502 Testimonies
Zusätzlicher Hinweis
Wir haben euch zusätzlich den Link zum YouTube-Kanal bereitgestellt. Dort findet ihr über 20 Videos rund um Farming God’s Way. Die Videos sind auf Englisch.
Farming God’s Way Main Series
Christentum im Bankrott
Zentrale These: Das heutige Christentum ist weit entfernt von seiner ursprünglichen Bestimmung und Struktur – es gleicht eher einem schwerfälligen, gewinnorientierten Grossunternehmen als einer lebendigen, inspirierenden Bewegung Jesu. Vergleich mit Unternehmen: Kirchen und Unternehmen haben strukturelle Parallelen: Organisation, Vision, Ressourcen, Kundenorientierung. Gute Unternehmen lösen echte Bedürfnisse – genauso sollte es auch die Kirche tun. Gottes ursprüngliches Modell: Gott schuf den Menschen als Ebenbild, um in einem selbstlosen „Wirtschaftsmodell“ anderen zu dienen. Der „Fall“ (Adam und Eva) bedeutete den Bruch mit dem selbstlosen Prinzip → der Mensch stellte sich selbst in den Mittelpunkt.
Plan B – Das Christentum: Jesus: gründete das „Unternehmen Gottesjünger“, das später zum Christentum wurde. Ziel: Wiederherstellung des ursprünglichen Gottesbildes im Menschen und der selbstlosen Beziehungsstruktur. Jesus lebte „dienende Führung“ (Servant Leadership) vor, bildete ein kleines, effektives Team aus (12 Jünger) und vermittelte Werte, nicht Regeln
Kritik am heutigen Zustand: Das Christentum ist vielfach strukturell starr, hierarchisch und inhaltsleer geworden. Es gibt über 10.000 Denominationen – ein Zeichen für Spaltung statt Einheit. Kirchen verlieren Relevanz, weil sie nicht mehr das liefern, was Menschen wirklich brauchen: Sinn, Begegnung, Veränderung.
Reformationsimpuls: Eine neue Reformation ist nötig – keine Revolution, sondern eine sanfte, kontinuierliche Erneuerung. Vier Schritte als Ausgangspunkt: Jesus verstehen – persönliche Beziehung statt Theorie Mich selbst verstehen – Identität & Ehrlichkeit Andere verstehen – echte Bedürfnisse wahrnehmen Begegnen – Menschen durch Menschen zu Jesus führen
Schlussappell: „Du bist berufen, ein Unternehmer des Himmels zu sein.“ Bringe deinen Glauben aktiv, vielfältig, und menschenorientiert zum Ausdruck – nicht in alten Strukturen, sondern in gelebter Liebe und echter Wirkung.
Link zum Artikel: Christentum im Bankrott
Berufung – Eine neue Sicht für unsere Arbeit
Das Buch reflektiert Arbeit nicht als blossen Job, sondern als Ausdruck von Menschenwürde, weil sie Gottes Schöpfung widerspiegelt.
Es kombiniert biblische Perspektiven mit praktischen Impulsen und gesellschaftlichen Beobachtungen. Fragen, die behandelt werden:
Warum arbeite ich überhaupt?
Warum fällt mir Arbeit manchmal schwer?
Wie kann ich mein Berufsleben mit meinen Werten in Einklang bringen?
Wie werde ich meinen Beruf als Gottesdienst verstehen?
Zielgruppe: Alle Christen in ihrer beruflichen Rolle – egal ob Hausfrau, Handwerker, Lehrer oder Führungskraft. Es richtet sich besonders an Menschen, die ihren Beruf sinnstiftend und im Glauben leben wollen.
Link zu einem Vortrag dazu: Work – Timothy Keller Sermons / Timothy Keller – Faith and Work
New Work? Eine neue Sicht auf Arbeit

Gesellschaftliche Spannung Angst vs. Sicherheit: Wir leben in einer Zeit, die geprägt ist von Zukunftsangst und Sicherheitswahn. Hartl betont, dass dieser Spannungsrahmen unser Denken und Handeln stark beeinflusst
Hoffnung als Führungsprinzip: Anstatt auf Kontrolle zu setzen, sollte Führung aus Hoffnung und Vertrauen entstehen. Diese Haltung schafft Räume für Kreativität und Handlungsspielraum
Arbeit als Frage nach Würde: Hartl hebt hervor, dass Arbeit mehr ist als Leistung – sie ist Ausdruck unserer Würde. Der Sinn der Arbeit liegt darin, dem, der uns geschaffen hat, gerecht zu werden und Verantwortung zu übernehmen
Mut zur Verantwortung: Verantwortliches Handeln ist kein Luxus, sondern Ausdruck von menschlicher Freiheit und Sinngebung. Hartl ruft dazu auf, Mut in der Arbeit zu zeigen und sich nicht von Angst lähmen zu lassen
Spirituelle Ressourcen in herausfordernder Zeit: Im Kontext dieser Unsicherheit empfiehlt Hartl eine Haltung, die Spiritualität, Hoffnung und Resilienz verbindet – als Fundament für gutes Führen und erfüllte Arbeit.
Link zu einem Vortrag dazu: Eine neue Sicht auf Arbeit
Frag immer zuerst Warum

Der Goldene Kreis: Warum → Wie → Was: Der Kern des Buches ist der „Golden Circle“: Beginne immer mit dem WARUM (Zweck), dann das WIE (Strategie/Methode) und zuletzt das WAS (Produkt/Leistung).So erreichst du Menschen emotional und baust nachhaltige Loyalität auf.
Inspiration statt Manipulation: Manipulation wirkt kurzfristig – Inspiration wirkt langfristig. Wirklich wirksame Führung entsteht durch Vision und Überzeugung. Beispiele für inspirierende „Warum“-Denker: Apple, Steve Jobs, Martin Luther King.
Führung durch Überzeugung: Erfolgreiche Führung basiert auf klarer Kommunikation des WARUM –in Verhalten, Entscheidungen und Markenführung. Mitarbeitende, die das „Warum“ teilen, handeln aus Überzeugung – nicht aus Pflichtgefühl.
Vertrauen aufbauen und Purpose bewahren: Vertrauen entsteht nicht durch Argumente, sondern durch erlebte Glaubwürdigkeit. Gefährlich wird es, wenn Organisationen mit der Zeit ihr „Warum“ aus den Augen verlieren – etwa durch schnellen Erfolg oder Wachstum.
Purpose für Individuen und Unternehmen: Das WARUM gilt für Unternehmen wie für Einzelpersonen. Es hilft, authentisch, zielgerichtet und sinnorientiert zu leben – nicht nur im Beruf, sondern im ganzen Handeln.
Link zu einem Vortrag dazu: Wie große Führungspersönlichkeiten zum Handeln inspirieren / Frag immer erst: warum
Arbeit als Berufung – Eine theologische Sicht auf Arbeit
Arbeit als Teil der Schöpfung: Arbeit ist kein notwendiges Übel oder nur Mittel zum Zweck. Keller betont: Arbeit gehört zum ursprünglichen Plan Gottes. Schon im Paradies war der Mensch zum Gestalten, Pflegen und Bebauen berufen. Arbeit ist Ausdruck des Ebenbildes Gottes – kreativ, dienend, sinnstiftend.
Berufung statt Karriere: Keller unterscheidet zwischen Arbeit als Karriere (Selbstverwirklichung, Status, Einkommen) und Arbeit als Berufung. Wer seine Arbeit als Ruf Gottes versteht, sieht sie als Dienst am Nächsten und Beitrag zum Gemeinwohl – unabhängig vom Ansehen der Tätigkeit.
Gefallene Arbeit – zwischen Frust und Sinnsuche: Nach dem Sündenfall ist Arbeit mühsam geworden: von Konkurrenz, Eitelkeit, Ausbeutung und Sinnleere geprägt. Dennoch bleibt sie ein Ort, an dem wir Gott begegnen und ihn widerspiegeln können – durch Integrität, Hingabe und Hoffnung mitten im Alltag.
Arbeit und Götzen: Keller warnt vor der Vergötzung von Arbeit: Wenn Identität, Sicherheit und Wert aus der Leistung kommen, entsteht Abhängigkeit. Wer jedoch in Christus verwurzelt ist, kann frei arbeiten – nicht um sich zu beweisen, sondern um zu dienen.
Dienst statt Selbstverwirklichung: Christliche Arbeitsethik bedeutet: Ich bin da, um mit meinen Gaben anderen zu nützen. Egal ob ich ein Unternehmen leite, unterrichte oder Müll entsorge – jede ehrliche Arbeit hat Würde, wenn sie mit Liebe und Verantwortungsbewusstsein getan wird.
Evangelium als Fundament: Nur das Evangelium befreit von der Angst, „nicht genug“ zu sein. Wer weiss, dass er von Gott angenommen ist, muss sich nicht durch Arbeit rechtfertigen. Diese innere Freiheit verändert die Motivation und gibt Kraft für ein langes, treues Wirken.
Link zu einem Vortrag dazu: Work – Timothy Keller
In diesem Interview diskutieren Andreas Hosang und Ochieng Russell Methoden in der nachhaltigen Landwirtschaft: Farming God’s Way, Conservation Farming und Non-Plowing Farming. Diese Ansätze regenerieren nicht nur Böden und steigern Erträge, sondern absorbieren auch aktiv mehr CO2 aus der Atmosphäre, als sie verursachen.
Zentrale Themen:
Dieses Video ist ideal für alle, die verstehen möchten, wie nachhaltige Landwirtschaft globale Herausforderungen wie den Klimawandel und die Bodenerosion angehen kann, während gleichzeitig die landwirtschaftliche Produktivität verbessert wird.
Link zum Video bitte hier anklicken
Gemeinsam mit meinem Vater habe ich begonnen, die Prinzipien der sogenannten Ellen White-Methode auf ein kleineres Format zu übertragen. Ursprünglich dafür gedacht, einen ganzen Kubikmeter Boden – ein Meter tief, ein Meter breit – gezielt aufzubauen, wollten wir herausfinden, wie sich dieses Konzept auch im kleineren Massstab umsetzen lässt.
Die Methode basiert auf der Idee, durch eine sorgfältige Schichtung von Erde, Gestein, Kompost und Mulch ein lebendiges Bodenmilieu zu schaffen, das Pflanzen – besonders Bäume – nicht nur nährt, sondern ihr Wachstum deutlich beschleunigt. Doch bei allem Wissen und aller Technik bleibt eines zentral: Das Vertrauen darauf, dass das eigentliche Gedeihen in Gottes Händen liegt.
Denn wir sind überzeugt: Die beste Vorbereitung des Bodens nützt wenig, wenn der Glaube fehlt. Technik ohne Glauben bringt andere – oft begrenzte – Ergebnisse. Dieses kleine Projekt ist deshalb mehr als ein gärtnerisches Experiment. Es ist ein Ausdruck unseres Vertrauens – und ein stilles Gebet in der Erde.
Ein Praxisversuch – einfach loslegen und Gott das Wachstum anvertrauen
Nachfolgend stelle ich euch ein paar Bilder von unserem kleinen Projekt zur Verfügung – einem Versuch, die Ellen White-Methode im Kleinformat anzuwenden. Die Methode selbst sieht vor, ein etwa 1 m × 1 m grosses Loch zu graben, das in Schichten mit Erde, Steinen gefüllt und mit Mulch und Steinen bedeckt wird, um ideale Wachstumsbedingungen für Bäume zu schaffen. Dabei geht es nicht nur um die richtige Kombination von Materialien, sondern auch um die geistliche Haltung: Technik allein bringt keine Frucht, wenn das Vertrauen auf Gott fehlt. Wachstum ist letztlich Sein Werk.
Der Aufwand für unsere Umsetzung war nicht ganz unerheblich: Nicht alle Schichten und Komponenten liessen sich auf Anhieb finden. Stattdessen haben wir uns durch das Thema durchgefragt, recherchiert, ausprobiert – und im normalen Bau- und Gartenhandel die nötigen Materialien zusammengesucht.
Wir sind in diesem Gebiet keine Profis. Aber wir haben uns einfach aufgemacht und mit dem, was wir gelernt, beobachtet und verstanden haben, ein eigenes kleines Experiment gestartet. Zunächst dachten wir an das kleinste Format: eine Geranienkiste mit den Massen 60 cm × 70 cm × 17 cm. Doch im Austausch mit unserem Kollegen aus Afrika, mit dem wir im Rahmen eines Projekts eng zusammenarbeiten, stellte sich heraus: Die Höhe sollte mindestens 30 cm betragen, damit die Wurzeln sich gut entwickeln können.
Also entschieden wir uns für ein fahrbares Hochbeet aus beständigem Douglasien Holz mit einer Brettstärke von 2 cm. Die Winkelfüsse sind aus 2 mm dickem Stahlblech, welches pulverbeschichtet ist. Die verzinkten Dreiecke an den Ecken sind 2,5 mm dick. Das mobile Hochbeet steht auf 4 Gummirollen. Beim Kauf enthält das Produkt ein Bodenvlies, Bodenbretter 20 mm, Seitenwandfolie, Montagezubehör und eine Anleitung. Das Füllvolumen vom ganzen Hochbeet beträgt rund 300 Liter. Wenn der Boden in der Mitte eingesetzt wird, reduziert sich das Füllvolumen auf ca. 150 Liter. Masse: 90 × 55 × 73 cm. Gewicht: 32,5 kg.

Dieses Behältnis haben wir dann entsprechend befüllt – siehe Bild.

Darin haben wir schliesslich einen Kirschenbaum, einen Apfelbaum, Basilikum und eine Chili-Pflanze und sonst noch ein Kraut das mein Grossvater uns geschenkt hat gepflanzt – gemeinsam in einem Beet. Die Zeit wird zeigen, wie sich das Ganze entwickelt. Was wir dabei fast vergessen hätten: Wir haben noch nicht über der Kiste gebetet und Sie Gott geweiht, kam mir gerade in den Sinn als ich das für euch schreibe. Das holen wir auf jeden Fall nach – denn wir glauben, dass echtes Gedeihen nicht allein aus dem kommt, was wir tun, sondern aus dem Segen Gottes.
Nachfolgend seht ihr das Schaubild zur Pflanzmethode nach Ellen White, die wir in einem Kleinformat für unser Hochbeet umgesetzt haben. Unter dem Bild findet ihr die durchnummerierten Schichten und Komponenten, die gemäss der Methode verwendet werden – sowie die Materialien, die wir konkret eingesetzt haben, wenn die Originalbestandteile im Handel nicht verfügbar waren. Unser Ziel war es, ein praktikables, nachbaubares Beispiel zu schaffen – auch ohne perfektes Material. Die Liste soll euch helfen, euch selbst auf den Weg zu machen, zu lernen, zu beobachten und einfach loszulegen.





Zum Schluss habe ich für euch noch einen kleinen Volumenrechner erstellt. Damit könnt ihr – je nach Grösse eurer Kiste – das benötigte Volumen berechnen und bekommt automatisch eine Einkaufsliste mit den empfohlenen Schichtmaterialien. Unsere Kiste hat übrigens ein Volumen von 288 Litern.
Wir haben dafür eine Einkaufsliste sowie einen Volumenrechner erstellt.
Farming God’s Way ist nicht nur nachhaltige Landwirtschaft – es ist eine ganzheitliche Methode, die den gesamten Kreislauf der Natur berücksichtigt. Boden, Pflanzen, Bäume, Tiere, Insekten und Menschen leben in Harmonie, wobei jeder dem anderen dient. Ziel ist es, ein gesundes, in sich geschlossenes System zu schaffen, das die Umwelt schützt und Beziehungen innerhalb der Gemeinschaft stärkt.
Diese Serie untersucht die theoretischen Grundlagen und die praktische Umsetzung dieser Methode. Entdecke, wie Landwirtschaft im Einklang mit biblischen Prinzipien stehen und positive Auswirkungen auf Natur, Gesellschaft und zukünftige Generationen haben kann.
Hinweis: Alle Videos sind in Suaheli.
1. Farming God’s Way – Sehemu ya Part 1 of 15
2. Farming God’s Way – Sehemu ya Part 2 von 15
3. Farming God’s Way – Sehemu ya Part 3 von 15
4. Farming God’s Way – Sehemu ya Part 4 von 15
5. Farming God’s Way – Sehemu ya Part 5 von 15
6. Farming God’s Way – Sehemu ya Part 6 von 15
7. Farming God’s Way – Sehemu ya Part 7 von 15
8. Farming God’s Way – Sehemu ya Part 8 von 15
9. Farming God’s Way – Sehemu ya Part 9 von 15
10. Farming God’s Way – Sehemu ya Part 10 von 15
11. Farming God’s Way – Sehemu ya Part 11 von 15
12. Farming God’s Way – Sehemu ya Part 12 von 15
13. Farming God’s Way – Sehemu ya Part 13 von 15
14. Farming God’s Way – Sehemu ya Part 14 von 15
15. Farming God’s Way – Sehemu ya Part 15 von 15
Berufung statt Beruf – Glaube und Arbeit gehören zusammen
Arbeit ist mehr als Broterwerb. Sie ist ein geistlicher Ausdruck von Berufung und ein zentraler Bestandteil menschlicher Würde. Die Arbeit ist ein Weg, mit welchem Gottes Absichten sichtbar werden können.
Matthäus 5,16 – So soll euer Licht leuchten vor den Menschen, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.
Jeder Mensch kann Unternehmer sein – im Kopf, im Herzen, im Alltag
Das Unternehmersein wird neu gedacht: nicht als wirtschaftliches Konzept, sondern als innere Haltung, die Verantwortung übernimmt und Initiative ergreift. Unternehmer ist, wer etwas unternimmt – mit Mut, Glaube und Vision.
Matthäus 28,19–20 – Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu bewahren, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters.
Glauben praktisch machen – bis hin zum „Bibel essen“
Die Verbindung von geistlichem Prinzip und konkretem Handeln wird radikal sichtbar: etwa in der Landwirtschaft („Farming God’s Way“), in der Bibel als Lebensnahrung erfahrbar wird – wortwörtlich und symbolisch. Glaube wird nicht diskutiert – er wird getan.
Psalm 104,14 – Du lässt Gras wachsen für das Vieh und Pflanzen zum Dienst für den Menschen, damit er Brot hervorbringe aus der Erde.
One More Thing: Du bist berufen, ein Unternehmer des Himmels zu sein
Glaube ist keine Theorie.
Berufung ist keine Idee.
Und Unternehmersein ist kein Titel –
sondern deine Einladung, das Evangelium mit Händen und Füssen zu leben.
Sei nicht nur Konsument von Glauben – sondern aktiver Gestalter. Bringe deinen Glauben in die Welt – durch Arbeit, Beziehungen und Mut zur Verantwortung.
Diese Sammlung geistlicher Zitate begleitet den Workshop „Berufen, zu handeln – bis er kommt“. Die Worte von Ellen G. White dienen als Inspiration, Ermutigung und Reflexionshilfe für Menschen, die im Alltag mit Gott handeln wollen – sei es im Beruf, im Dienst oder im persönlichen Umfeld.
Die Zitate sind thematisch gegliedert und in Deutsch und Englisch verfügbar. Alle Zitate stammen aus offiziellen Veröffentlichungen und sind mit Quellenangabe versehen.
Verstehen, wie Denken wirkt-Einfluss von Überzeugung, Haltung und Geisteshaltung
„Der Geist beherrscht den ganzen Menschen. Alle unsere Taten, gut und böse, haben ihren Ursprung in unseren Gedanken. Durch unseren Geist beten wir Gott an und durch ihn können wir eine Verbindung mit himmlischen Wesen aufnehmen.“
Fundamente der christlichen Erziehung, S. 426
„Wenn die Gedanken falsch sind, werden auch die Gefühle falsch sein; und Gedanken und Gefühle zusammen bilden den Charakter.“
Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 5, S. 310
Verstehen, was es heisst, Unternehmer zu sein– geistlich & praktisch
„Männer mit Charakterstärke werden gebraucht – Männer, die nicht darauf warten, dass ihnen der Weg geebnet und jedes Hindernis entfernt wird; Männer, welche die schwachen Bemühungen entmutigter Arbeiter mit neuem Eifer beleben; Männer, deren Herzen warm sind von christlicher Liebe und deren Hände stark sind, das Werk ihres Meisters zu tun.“
Der große Arzt, S. 497
„Viele, die befähigt wären, Hervorragendes zu leisten, vollbringen nur wenig, weil sie nur wenig versuchen. Tausende gehen durch das Leben, als hätten sie kein großes Ziel, für das sie leben, keinen hohen Standard, den sie erreichen sollten.“
Der große Arzt, S. 498
Verstehen, weshalb man die Bibel verinnerlichen muss
„Ja, das Wort Gottes ist das Brot des Lebens. Diejenigen, die dieses Wort aufnehmen und gedanklich verarbeiten, es zu einem Teil ihres Handelns und Charakters werden lassen, werden stark in der Macht Gottes. Durch immer vollkommenere Erfahrung und eine Freude, die ewig Bestand hat, empfängt unsere Seele unvergängliche Lebenskraft.“
Lift Him Up, S. 261 (Übersetzung)
„Alle, die das Wort Gottes studieren, werden dargestellt als ‚das Wort essend‘, sich von Christus nährend. … So wie die leiblichen Bedürfnisse täglich gestillt werden müssen, so muss auch das Wort Gottes täglich studiert – gegessen, verdaut und in die Tat umgesetzt – werden. … Studiere das Wort und setze es in die Tat um, denn es ist dein Leben.“
Brief 4, 1902 – Ratschläge für den Sabbath-Schul-Dienst, S. 43
Verstehen, dass unser Tun immer darauf ausgerichtet sein muss, die Beziehung zwischen Mensch und Gott wiederherzustellen
„Gott hat angeordnet, dass die von ihm geschaffenen Wesen arbeiten sollen. Davon hängt ihr Glück ab. Niemand in Gottes großem Schöpfungsbereich wurde dazu gemacht, ein unnützer Zuschauer zu sein. Unser Glück nimmt zu und unsere Fähigkeiten entwickeln sich, wenn wir uns nützlicher Beschäftigung widmen.“
Das Leben Jesu, S. 130
„Jede selbstlose Tat zum Wohl anderer stärkt den Geist der Wohltätigkeit im Herzen des Gebers und verbindet ihn enger mit dem Erlöser der Welt.“
Der Weg zu Christus, S. 79
Erkennen, wie man durch Haltung, Sprache und Handeln andere inspirieren kann
„Das stärkste Argument für das Evangelium ist ein liebevoller und liebenswürdiger Christ.“
Der bessere Weg, S. 381
„Wo immer wir hingehen, sollten wir eine Atmosphäre christlicher Hoffnung und Fröhlichkeit mit uns tragen; dann werden diejenigen, die ohne Christus sind, etwas Anziehendes an der von uns bezeugten Religion erkennen.“
Dienst für Christus, S. 122
Wege kennenlernen, um mit Ängsten konstruktiv umzugehen
„Wir haben für die Zukunft nichts zu fürchten, außer dass wir den Weg vergessen, auf dem uns der Herr geführt hat, und die Lehren, die wir in unserer vergangenen Geschichte von ihm erhielten.“
Leben und Wirken von Ellen G. White, S. 224
„Sorge ist blind und kann die Zukunft nicht erkennen; aber Jesus sieht das Ende von Anfang an. In jeder Schwierigkeit hat er einen Weg vorbereitet, um Hilfe zu bringen. … Unser himmlischer Vater hat tausend Möglichkeiten, für uns zu sorgen, von denen wir nichts wissen.“
Der bessere Weg, S. 481
Wege kennenlernen, um Quellen von Freude zu identifizieren
„Das Leben eines Christen sollte geprägt sein von Glauben, von Sieg und von Freude in Gott. … Wahrlich, wie der Knecht Gottes Nehemia sprach: ‚Die Freude am Herrn ist eure Stärke.‘ Und Paulus sagt: ‚Freuet euch im Herrn allezeit, und abermals sage ich: Freuet euch!‘“
Mein Leben heute, S. 251
„Christen, die Schwermut und Unzufriedenheit in ihre Seele aufnehmen und murren und klagen, geben anderen ein falsches Bild von Gott und vom christlichen Leben. Sie erwecken den Eindruck, Gott habe keine Freude daran, seine Kinder glücklich zu sehen – und sie legen damit ein falsches Zeugnis über unseren himmlischen Vater ab.“
Der Weg zu Christus, S. 116
Beruf als Berufung – Arbeit als Teil des göttlichen Plans
„Jungen Menschen sollte die wahre Würde der Arbeit vor Augen geführt werden. Zeigt ihnen, dass Gott unablässig wirkt und dass in der Natur alle Dinge ihre zugedachte Aufgabe erfüllen. Tätigkeit durchdringt die ganze Schöpfung, und um unseren Auftrag zu erfüllen, müssen auch wir aktiv sein.“
Erziehung, S. 214
„Keiner von uns sollte sich für Arbeit schämen, so gering oder dienend sie auch erscheinen mag. Arbeit adelt. Alle, die mit Kopf oder Hand arbeiten, erfüllen ihre Pflicht und ehren ihre Religion genauso sehr, wenn sie am Waschtrog stehen oder Geschirr spülen, wie wenn sie einen Gottesdienst besuchen. Während die Hände mit der gewöhnlichsten Arbeit beschäftigt sind, kann der Geist durch reine und heilige Gedanken erhoben und veredelt werden.“
Ratgeber für die Gemeinde, S. 209
Glauben praktisch machen – geistliche Prinzipien im Alltag
„Die Religion darf nicht wie ein Kleidungsstück nach Belieben an- und abgelegt werden. Sie soll alle Handlungen und Beziehungen des Lebens durchdringen und heiligen. Der wahre Christ trägt seinen Glauben mit hinein in seine Arbeit, seine Freizeit und seine häuslichen Pflichten, indem er in allem den Geist Christi offenbart.“
Zeichen der Zeit, 3. September 1885
„Seine Prinzipien von Fleiß, Ehrlichkeit, Sparsamkeit, Mäßigkeit und Reinheit … sind das Geheimnis des wahren Erfolgs.“
Erziehung, Kapitel 15 – Grundsätze und Methoden im Geschäftsleben, S. 135
Originaltext
Jeder ist berufen – Unternehmer des Reiches Gottes im Licht der Wiederkunft
„Alle, die dieses große Heil annehmen, geloben damit, Mitarbeiter mit Christus zu sein. … Alle, die sich in Christi Dienst gestellt haben, sollen wirken, wie Er gewirkt hat, und die Seelen lieben, so wie Er sie geliebt hat.“
Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 5, S. 604
„Dieses Gebot ruht auf allen: Wir alle sind aufgefordert, daran mitzuarbeiten, das Leid unserer Mitmenschen zu mindern und ihre Segnungen zu mehren. Wir müssen für das Wohl anderer wirken. Alle in unserem Einflussbereich sollen Anteil bekommen an dem, was immer wir an Gutem besitzen. Niemand sollte damit zufrieden sein, sich vom Brot des Lebens zu nähren, ohne es mit den ihn Umgebenden zu teilen.“
Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 5, S. 606
Freude bei der Arbeit
„Und obwohl jetzt alles vom Bösen entstellt ist, empfinden wir in unserem vollendeten Werk doch eine Freude, die der seinen ähnlich ist, als er auf die schöne Erde blickte und sie für ‘sehr gut’ erklärte.“
Education, Kapitel 24